Wer glaubt, dass der Bauleiter den Bau leitet…

…glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Ok, das ist eine sehr pauschale Aussage und trifft nicht auf jeden zu, aber wir haben gerade das Gefühl, uns selbst um alles kümmern zu müssen.

Dieser Beitrag entsteht im Rahmen der Bloggerparade von Hausbaublog. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Viele Bauherren kenne das sicher: Das Vokabular erweitert sich ungemein, Freunde und Bekannte schauen eher sparsam, wenn man von “Mehrsparteneinführung” und “Meteriss” spricht. Kurz: Man will als Bauherr schon informiert sein und gibt sich große Mühe, alles Mögliche zu recherchieren. Nichtsdestotrotz ist ein Bauvorhaben eine komplexe Angelegenheit und daher engagiert man Expertin für die Ausführung. So manch einer besitzt genügend Talent, um das ein oder andere in Eigenleistung zu machen, andere Dinge (Elektrik) dagegen müssen vom Fachmann gemacht werden.

Blöd wird es dann, wenn man das Gefühl hat, bei diesem Unterfangen nicht gut betreut und beraten zu sein, obwohl man teuer dafür bezahlt. So geht es uns leider. Ganz nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” haben wir von Anfang an bereits einen Gutachter vom Bauherren Schutzbund mit an Bord und sind darüber mittlerweile sehr dankbar.

Ob es darum geht, Mehrkosten nachvollziehen zu können, oder eben auch klar zu stellen, welche Kosten nicht gerechtfertigt sind, unser Gutachter stand uns immer gut zur Seite. Klar will auch er bezahlt werden. Und ja, die Versuchung dieses Geld lieber in Ausstattung zu stecken, ist groß. Aber: Uns zumindest gibt er ein gutes und sicheres Gefühl. Da unsere Bodenplatte etwas zu kurz geraten ist, steht ein kleiner Mauerteil des EG 2-5cm über. Für Laien wie uns sieht das komisch aus und nach einem Mangel. Er als Experte kann beruhigen und erklären. Wir werden ihn noch einige Male zu Abnahmen buchen und natürlich auch zur Endabnahme.

Die Bauherrin im zukünftigen Sitzfenster


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Bautagebuch: Es wird hochgestapelt äh gemauert!

*Werbung* weil man den Namen des Rohbauunternehmens erkennt….

Nun geht es tatsächlich ratz fatz auf unserer Baustelle! Nachdem die Bodenplatte gegossen wurde, begannen die fleißigen Rohbauer letzte Woche mit dem Mauern des Erdgeschoss. Bereits morgen ist es fertig und sowohl die Treppe als auch die Decke sollen gegossen werden.

Erdgeschoss

Am Wochenende haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, das Werk zu begutachten und ein paar Bilder mit der Drohne zu machen. Das Raumgefühl ist nun schon viel besser. Man kann nun schon durch die Räume gehen und sich vorstellen, wo man was an Möbeln mal hinstellen kann. Teilweise stand das zwar schon vorher fest, ich meine wer plant nicht sein Wohnzimmer um die riesen Couch?

Erdgeschoss von der Straßenseite aus

Sehr gefreut hat uns, dass wir am Wochenende die Nachbarn auf der linken Seite kennengelernt haben. Machen einen netten Eindruck.

Grundriss

Auf dem einen Bild habe ich auch mal den Grundriss aufgezeichnet. Es stehen noch nicht alle Mauern, daher habe ich sie teilweise nachgezeichnet. Was sagt ihr?

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Bautagebuch: Die Bodenplatte

Nachdem es Ende Januar und Anfang Februar so richtig kalt wurde, konnte es auf der Baustelle natürlich nicht weitergehen. Aber die Temperaturen sind besser und das haben unsere fleißigen Rohbauer ausgenutzt: Letzte Woche wurde die Bodenplatte gegossen!

Die Bodenplatten für die Garagen wurde direkt mitgegossen, da diese bei Bau des Hauses direkt mitgemacht werden.

Bodenplatte aus der Vogelperspektive

Jeder der baut, kennt dieses Phänomen: Es wirkt alles winzig. Mit der Bodenplatte und der ersten Reihe der tragenden Wände kann ich mir wirklich noch nicht vorstellen, dass es später mal ein großes Haus werden wird. Allerdings muss ich sagen, dass die Dronenbilder sehr gut helfen, aus der Vogelperspektive wirkt es dann doch alles größer.

Panoramabild der Bodenplatte

Wie war das bei euch? Konntet ihr euch vorstellen, dass auf der Bodenplatte mal alle Räume Platz haben werden?

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Bautagebuch: Zeitkapsel

Heute haben wir eine Zeitkapsel auf unserem Grundstück vergraben. Direkt hinter der Türschwelle, nächste Woche wird die Bodenplatte darauf gegossen werden.

Unsere Zeitkapsel

Die Tradition, etwas als Glücksbringer unter dem Haus zu vergraben, gibt es schon länger, früher hat man dann auf Knochen von Menschen zurück gegriffen, die gehängt wurden. Tja, da ist heutzutage (zum Glück) schwer dran zu kommen, daher haben wir uns für die Zeitkapsel entschieden.

Der Inhalt unserer Zeitkapsel

Man kann Zeitkapseln zum befüllen im www bekommen, aber dafür war ich dann doch zu geizig. Also haben wir ein Weckglas genommen, das sollte genauso witterungsfest sein. Gefüllt haben wir es mit einem kleinen Fotoalbum von uns, einem Glückscent, einem Cent aus den USA und einem Pfennig, einem Liebesschloss (das andere hängt bereits seit einigen Jahren in Köln) und zu guter Letzt kam ein USB Stick rein. Darauf sind gespeichert Bilder von der ursprünglichen Zeche und der Entwicklung des Gebiets seit der Stilllegung.

Die Zeitkapsel am Boden
Selfie mit der Zeitkapsel

Was haltet ihr von solch einem Brauch? Habt ihr eine Zeitkapsel oder ähnlichen vergraben?

Die Bauherren am Werkeln -ein seltener Anblick-


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Bautagebuch: Klinker und Streifenfundament

Es hat sich was getan an der Baufront! In der letzten Woche wurde ja der Boden ausgetauscht, diese Woche war der Vermesser da. Das Schnurgerüst wurde gezogen und dann wurde mit blauer Farbe markiert, wo das Streifenfundament hinkommt. Hier auf dem Bild haben wir es nachgezeichnet, man hätte es sonst nicht so gut erkennen können.

Geplantes Streifenfundament

Heute haben wir dann gesehen, dass das Streifenfundament tatsächlich bereits gegossen wurde. Morgen dürfen wir unsere Zeitkapsel vergraben (dazu folgt morgen einer weiterer Eintrag) und nächste Woche kommt die Bodenplatte. Natürlich wird es ausgerechnet jetzt kalt….Laut einer www Recherche kann Beton auch bei diesen Temperaturen verarbeitet werden, man muss halt gewisse Bedingungen beachten. Z.B. den Beton mit Wasserdampf anmischen oder so. Und er braucht generell länger zum Trocknen, als bei wärmeren Temperaturen.

Die Bauherrin im zukünftigen Essbereich (Es war sehr nebelig)

Mit der Klinkerbemusterung wurde ein weiterer, wichtiger Meilenstein erreicht. Wir hatten uns bereits Anfang des Monats zum uns benannten Baustoffhändler begeben. Dann einige Referenzobjekte angesehen und uns heute entschieden. Er hat leichte Blautöne, das kommt auf den Bildern hoffentlich gut durch.

Klinker
Klinker

Nun müssen wir uns nur noch mit dem Preis einig werden. Natürlich wurde ein viel zu niedriger Preis im Vertrag vorgegeben, obwohl unser Gutachter auf diesen Umstand hingewiesen hatte. Verstehe ich in der Baubranche wirklich nicht, warum wird hier nie mit realistischen Preisen gearbeitet? Wenn ich mir andere Blogs durchlese, scheint es ja ein grundsätzliches Problem zu sein. Und dann den Bauherren den schwarzen Peter zu zuschieben, sie müssten ihre Ansprüche zurückschrauben, ist einfach. Nein, liebe Bauträger, Architekten und Co: Ihr habt die Expertise und ihr müsst vernünftig beraten!

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Bautagebuch: Es geht los

Nachdem ich schon lange nichts mehr zum Thema Hausbau geschrieben habe, kann ich heute verkünden: Endlich geht es los. Und damit folgen nun auch regelmäßige Beiträge.

Erdarbeiten

Anfang Oktober hatte ich ja geschrieben, dass der Bauantrag eingereicht wurde und mit Ende der Erschließung das Bauamt nun auch die Anträge bearbeitet. Ende November war es dann soweit, die Baugenehmigung war da. Wir mussten nicht mal etwas nachreichen. Nur wieder zahlen…

Schotter die erste

Unser Architekt hatte uns aber bereits vorher schon gesagt, dass er zunächst mit dem Bau des Nachbarhauses beginnen wird, da dort die Baugenehmigung früher vorlag und mit unserem Bau Anfang Januar beginnen wird.

Stand heute

Diese Woche war es dann tatsächlich soweit. Da der Boden nicht tragfähig ist, mussten ca. 60cm abgetragen werden, dies geschah bis Mittwoch. Seid gestern wird Schotter aufgefüllt.

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Bautagebuch: Geheimtipps für den Hausbau?

Aktuell nehme ich mit meinem Instragram Kanal an einer Häuslebauerchallenge teil. Dabei postet man dann jeden Tag, wenn man Lust hat, etwas zu einem bestimmtem Thema. Heute geht es um Geheimtipps. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, ob ich dazu etwas sinnvolles beitragen kann. Klar haben wir endlos geplant und überlegt, bzw tun es auch immer noch, aber es ist alles noch Theorie. Dennoch bin ich zu dem Entschluss gekommen, euch meine Geheimtipps mitzuteilen und wenn wir mal in dem Haus wohnen, kann ich das Thema ja noch mal aufnehmen und erzählen, ob sich diese Tipps bewährt haben. Vielleicht sind auch manche dieser Tipps gar nicht so geheim.

Tipp 1: Schlafzimmer auf der Nordseite

Es ist allgemein bekannt, dass es sich in einem kühlerem Raum besser schläft. Warum dies also bei der Planung nicht berücksichtigen? Vor allem leiden wir aktuell schon im Sommer dadrunter, dass unser jetziges Schlafzimmer eine Süd-West Ausrichtung hat. Es stand also sehr schnell fest, dass wenn wir bauen, kommt unser Schlafzimmer in den Norden. So ist es nun auch, es hat eine West-Nord Ausrichtung, wobei sich auf der Westseite kein Fenster befindet. Und da unser Grundstück auch eine Nordausrichtung hat, geht das Schlafzimmer zum Garten raus und man kann vom Bett aus in den Wald schauen. Perfekt, nicht? Ich denke, diesen Punkt werden wir nie bereuen, weil er sich im Alltag bewähren wird.

Tipp 2: Backupküche

Tja, was das ist? Werde ich gefragt, wenn ich davon erzähle. Ehrlicherweise ist die Idee halb geklaut: Und zwar haben wir in einem Musterhauspark gesehen, dass dort der HWR an die Küche grenzt und auch nur von dieser aus zugänglich ist. Neben dem üblichen Zeug befand sich in diesem HWR aber noch mal eine Spüle und eine Küchenzeile. Das wollte ich auch und dann noch zusätzlich die Geschirrspülmaschine in diesen Raum. Letztendlich konnten wir das nicht ganz so umsetzen, weil dieser Raum eine entsprechende Größe braucht. Daher kam unser Architekt auf die Idee, beides zu splitten. Nun haben wir einen HWR und einen Raum mit einer Küchenzeile mit Spüle und Geschirrspülmaschine. Man kann es auch Speisekammer mit Spüle und Spülamschine nennen, aber Backupküche find ich besser. Warum mir die Idee daran gefällt? Naja, wir haben eine offene Küche und die sollte dann auch immer schön aussehen. Nun bin ich aber nicht der Typ, der wenn die Spülmaschine voll ist, das restliche dreckige Geschirr mit der Hand spült…Das muss dann eben warten und sollte dies besser in einem geschlossenen Raum ausserhalb meiner Sicht tun.

Tipp 3: Prioritäten beim Budget setzen

Ich denke, jeder von uns hat ein Budget, welches es einzuhalten gilt und so manch ein Wunsch platzt dann vielleicht oder muss nach hinten verschoben werden. So ist es auch bei uns, alles auf einmal geht nicht. Daher war die erste Überlegung, was kann man später besorgen, was kann man ohne großen Aufwand nachrüsten? Wir bekommen z.B. eine PV-Anlage aufs Dach. Einen Akku dafür besorgen wir aber erst später. Ich denke, jeder kann da das ein oder andere finden.

Tipp 4: Revisionstür Kamin

Die Idee hatte unser Architekt: Die Revisionstür des Kamins nach außen verlegen, damit man den Dreck nicht in der Bude hat. Unsere ist nicht ganz draußen, sondern im Abstellraum der Garage, aber auch da ist es völlig ok.

Tipp 5: Treppe

Hätten wir nicht sehr gute Freunde, die sich in dem Bereich auskennen, wäre uns folgendes passiert: Die letzten beiden Stufen der gerade Treppe wären als Schräge im Wohnzimmer zu sehen gewesen. Klar kann das auch gewollt sein, vielleicht möchte man das extra so, aber wir wollten das nicht. Es gibt wohl eine Formel, mit der man den Platz der Treppe ausrechnen kann, zur Not sprecht euren Architekten darauf an.  Ein weiterer Tipp zum Thema Treppe: Nutzt den Platz dadrunter, und zwar nicht nur von einer Seite. Viele haben ihre Gaderobe unter der Schräge, so werden wir es auch haben. Auf der anderen Seite befindet sich der HWR, hier werden wir Waschmaschine und Trockner unter die Schräge stellen.

Tipp 5: Garten

Ein Garten kann eine ganze Menge Geld verschlingen und auch hier gilt: Prioritäten setzen. Ich denke, man kann sich einig sein, ein schöner Rasen kann so einen Garten bereits recht anschaulich machen und das reicht ja auch für den Anfang. Beete, Planzen, Teiche, was auch immer kann auch noch gemacht werden, wenn man mal wieder flüssiger ist.

Tipp 6: Kein Glas

Das ist ein Tipp für Putzfaule wie mich und bezieht sich aufs Badezimmer. Wer schon Glas in der Dusche hat, kennt es sicher: Auch wenn man gewissenhaft nach jedem Duschen das Wasser abzieht und sogar mal mit Kalkenferner drüber geht, so 100% verschwinden diese Flecken nie. Also war für uns klar: Walkin Dusche ohne Glas, also gemauert. Licht gibt es künstliches. Fließen müssen auch geputzt werden, sind aber nach meiner Erfahrung sehr viel pflegeleichter.

 

So, nun bin ich gespannt, was denkt ihr über die Tipps? Habt ihr vielleicht noch welche für uns?

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Bautagebuch: Warten die zweite

Nachdem die erste Etappe Warten, nämlich darauf, dass das Neubaugebiet erschlossen ist, beendet ist, befinden wir uns nun in der nächsten Etappe Warten. Es wird aber hoffentlich die letzte sein, es geht dieses mal nämlich um den Bauantrag. Eingereicht wurde er bereits Ende August und wirklich binnen weniger Tage (!!!), nicht mal einer Woche, hatten wir schon die Eingangsbestätigung. Da ließt man anderen Baublogs ja anderes…Anfang letzter Woche bekamen wir die Zahlungsaufforderung fürs Grundstück und das heißt, die Erschließung ist offiziell abgenommen und der Bauantrag kann auch bearbeitet werden! Laut Homepage benötigt die Stadt durchschnittlich 6 Wochen, zwei davon sind nun vergangen…Bisher vertreiben wir uns die Zeit damit, der Bank zu erklären, dass die erste Zahlung fällig ist und ein paar Bodenschätze habe ich schon gesammelt. Ich verspreche auch hoch und heilig, dass ich dafür keinen Wald gerodet habe!

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Bautagebuch: Unser Grundstück am Waldrand

Da die Erschließung abgeschlossen zu sein scheint, haben wir heute unser Grundstück das erste mal selbst betreten. Wie aufgeregt man doch sein kann, auf einem Stück Land voller nix zu stehen.

Wir auf unserem Grundstück

Mein Freund hat mit seiner Drohne ein paar Bilder gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da Grenzpunkte gesetzt wurden, konnte ich euch unser Grundstück einzeichnen. Es wirkt auf den Bildern sehr groß, aber wenn man wirklich drauf steht, ist es irgendwie recht klein. Aber die Dimensionen sollen sich ja während des Baus immer wieder ändern.

Unser Grundstück eingezeichnet

Der kleine Wald wird dort im Übrigen bleiben, da er wichtig für die Langschaft ist und auch als Schallschutz dienen soll.

Ein Grenzpunkt

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Bautagebuch: Versichert ist sicherer

*Werbung: Nennung einer Firmen, Vorteile haben wir dadurch nicht*

Unsicher im Versichungsdschungel? In diesem Beitrag gibt es einen kleinen Überblick.

Vertreiben wir uns doch die Wartezeit, bis es wirklich los geht, noch mal mit einem drögen, aber sehr wichtigen Thema: Versicherungen! Als Häuslebauer sollte man da einige abschließen und da unser Grundstück nun jedem zugänglich ist und wir nun haftbar sind, ist es an der Zeit, sich um den richtigen Schutz zu kümmern.

Zunächst ein kleiner Exkurs, welche Versicherungen es gibt. Wer da schon ausreichend informiert ist, kann den Teil natürlich überspringen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung

Eine enorm wichtige Versicherung. Sobald einer dritten Person etwas auf eurem Grundstück oder der Baustelle etwas passiert, haftet ihr. Da nützen auch die bekannten “Eltern haften für ihre Kinder” Schilder nichts. In der privaten Haftpflicht sind diese Fälle meistens nicht abgedeckt, aber prüfen sollte man es vorher.

Die Bauleistungsversicherung

Hier werden Schäden, die während des Baus passieren können, abgesichert. Je nach dem, was ihr bereit seid zu zahlen, so ziemlich alles. Von dem Szenario ein Sturm deckt das frisch gedeckte Dach ab bis auf einmal gibt es innere Unruhen.

Die Feuerrohbauversicherung/die Wohngebäudeversicherung

Interessanterweise deckt die Bauleistungsversicherung so ziemlich alles ab, bis auf Feuer. Da muss man sich extra gegen absichern. Glücklicherweise ist die in vielen Wohngebäudeversicherungen, die man ja ohnehin mal braucht, wenn man dann mal eingezogen ist, kostenlos. Viele haben mittlerweile PV Anlagen auf dem Dach, die man mitversichern kann. Wir bekamen den Tipp, diese einfach extra zu versichern, da es nicht teuer ist, die Leistungen in einer separaten Versicherung aber um einiges besser sind.

Die Bauhelferversicherung

Wenn ihr mit Eingenleistungen baut und dafür Freund und Familie um Hilfe bittet, sollten auch diese versichert sein.

Das wars mit den wichtigsten Versicherungen. Ich bin ein großer Freund davon, mir entsprechende Angebotsvergleiche online zu erstellen, doch irgendwie war das hier sehr schwierig. Die gängigen Portale bieten einen solchen Vergleich nicht an und dort, wo es möglich war, bekam ich Versicherungen, die ich nicht kannte. Da war ich mir dann einfach zu unsicher. Also bliebe ja noch die Möglichkeit, ganz altomodisch in die Büros zu gehen und sich Angebote erstellen zu lassen. Fand ich aber etwas zeitaufwendig.

Versicherungsmakler

Gut, dass es auch unabhängige Versicherungsmakler gibt, wie z.B. Dr. Klein. Dort hatten wir am Freitag einen Termin und uns ausführlich beraten lassen. Die Beratung war wirklich sehr gut. Da wir ohne Eigenleistungen bauen, benötigen wir nur die Bauherrenhaftplicht, die Bauleistungs- und die Wohngebäudeversicherung mit Feuerrohbau. Ich will euch nichts vormachen, natürlich arbeitet Dr. Klein auch mit ausgewählten Partnern. Aber ich persönlich finde die Auswahl ausreichend groß genug. Auch bei dem Vergleich kamen Versicherungsunternehmen zum Vorschein, von denen ich noch nie gehört habe. Der Berater vor Ort konnte uns aber näheres dazu sagen. Leider musste ich auch erfahren, dass ich als Mitarbeiterin im öffentlichen Dienst hier keine Vorteile erwarten kann….Zusätzlich wurden wir über die Risikolebensversicherung und deren Vorteile aufgeklärt. Bei einem Hausbau wichtig, falls einem etwas passieren sollte. Natürlich hoffen wir alle, dass es sich dabei um verschenktes Geld handelt, aber sicher ist sicher. Um den Betrag steuerfrei zu erhalten, sollten sich die Partner überkreuz absichern.

Am Ende des Gesprächs, was gut zwei Stunden dauerte, bekamen wir die Vergleichsunterlagen per Mail zugeschickt. Nun haben wir Zeit, nochmal alles abzuwägen und können dann die Versicherungen abschließen. Also Druck gibt es seitens Dr. Klein nicht.

Wie habt ihr eure Versicherungen gefunden? Bzw. welche habt ihr?

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