Bautagebuch: Die Küche steht!

Eigentlich müsste ich die Kategorie nun ändern in “Einrichtung” oder so. Vorschläge sind gern gesehen. Aber der Hausbau ist ja nun abgeschlossen und wir leben bereits im Haus.

Blick von der Back-up Küche aus
Blick von der Back-up Küche aus

Wie versprochen, möchte ich euch heute die fertige Küche zeigen. Naja, fast fertig, aber es fehlt wirklich nicht mehr viel. Wir haben quasi zwei Küchen: Eine offene von Häcker mit Theke und hinter einer Schiebetür die sog. Back-up Küche oder Speisekammer mit Spülbereich und Spülmaschine. Vorne haben wir uns für die Front Cristall entschieden und für Griffmulden. Leider gab es zu der Front die Push-to-open Technik nur für die obersten Schränke. Hinten ist es eine weiße Front mit Griffen, da der Raum über kein Fenster verfügt.

Blick vom Essbereich
Blick vom Essbereich

Die Theke hat Schränke an beiden Seiten. Zum Essbereich hin habe ich dass ganze Geschirr eingeräumt, dann hat man beim Tisch decken kurze Wege. Auf der Theke ist das Induktionsfeld mit Muldenlüftung. Und ja – die funktioniert. Sie wird automatisch gesteuert und passt sich selbst der Dampfmenge an. Man sieht schon, dass der Dampf nach unten gesogen wird. Ein kleiner Teil verteilt sich im Raum. Bisher finde ich nicht, dass das Wohnzimmer nach oder beim Kochen unangenehm nach Essen riecht. In der Ecke befindet sich der Sektkühler, aka Biomüll. Ich mag diese Eckkarussels nicht, auch wenn man die modernen mittlerweile herausziehen kann.

Die Regale neben den Hängeschränken haben wir nachträglich angebracht, sie machen sie aber gut, als wenn sie von Beginn an dazu gehört hätten. In einem Hängeschrank haben wir ein Regal montieren lassen, dass sich runterziehen lässt. So komm ich auch ohne Leiter an den Inhalt. Es ist halt nur teuer und man hat zwei statt drei Ebenen im Schrank. Daher werden wir es bei dem einen Test belassen.

Herunterziehbares Regal
Herunterziehbares Regal

Ich habe mir dann lieber einen Backblech-Schrank gegönnt. Haha, finden viele übertrieben, aber warum nicht jede Lücke nutzen? Das hat da noch gut hingepasst und die Bleche sind mir aus dem Weg. Die Spüle ist die Etagon von Blanco. Man kann auf mehreren Ebenen mit ihr arbeiten. Gegenüber sind Herd (Slide und Hide von Neff) und Mikrowelle, daneben der Kühlschrank von LG. Der hat einen Festwasseranschluss, Tür in Tür und Instaview. Wenn man zwei mal an die dunkle Scheibe klopft, geht ein Licht an und man kann reingucken. Damit wird Energie gespart. Und mein Spieltrieb wird befriedigt.

Wie Anfangs erwähnt, befindet sich die Spülmaschine hinten. Sie ist hochgestellt. Und sie ist solch eine Erholung im Gegensatz zur alten in der Wohnung: Die alte hat furchtbar laut und penetrant gepiepst, wenn sie fertig war. Dieser hier meldet sich kurz und geht dann aus. Da sie über Zeolith (Trocknung) verfügt, muss sie ohnehin einige Stunden geschlossen bleiben. Also kann ich sie gut abends anwerfen und am nächsten Abend erst das trockene Geschirr ausräumen.

hochgestellte Spülmaschine
hochgestellte Spülmaschine

Was fehlt noch? Ein oberer Hängeschrank muss ausgetauscht werden, der war bei der Montage oder beim Transport kaputt gegangen. Dann soll über den Hängeschränken ein Abschluss bis zur Decke montiert werden. Es gibt ja wohl nichts schlimmeres, als auf Hängeschränken putzen zu müssen. Anstelle eines Fliesenspiegels wollen wir Glaswände hinter die Spülen machen. Mal sehen, was uns dann noch einfällt.

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Bautagebuch: Erstes Fazit zum Loxone Smarthome

Wie versprochen, möchte ich euch heute nochmal unser Loxone Smarthome vorstellen, also was wir damit umgesetzt haben und ein erstes Fazit ziehen. Ist ein etwas längerer Artikel.

Indirekte Treppenbeleuchtung
Indirekte Treppenbeleuchtung

In unser Smarthome eingebunden sind die Fenster, das Licht, die Rollläden, zwei Brandmelder, die Türen und die Garagentore. Somit haben wir automatisch eine Alarmanlage. Aber eines nach dem anderen.

In jedem Raum, abgesehen von der Backup Küche, dem HWR, den Fluren, der Ankleide und den Garagen befindet sich ein sog. Touch. Er hat 5 Tastenpunkte und überwacht die Temperatur. Man könnte also auch die Heizung integrieren. Wie viel Sinn das bei einer Fußbodenheizung macht, darüber lässt sich herzlich streiten, daher testen wir es erst ohne. Nachrüsten geht immer noch sehr einfach. Mit dem Touch kann also das Licht geschaltet werden, wir können zwischen verschiedenen Lichtszenen schalten und die Rollläden bedienen. Was mit welchem Tastenpunkt passiert, kann individuell programmiert werden.

Touch mit 5 Tastenpunkten
Touch mit 5 Tastenpunkten

Das Licht wird zudem über Bewegungsmelder gesteuert. Ganz besonders in den o.g. Räumen ohne Touch, aber auch in den Badezimmern. Da die Bewegungsmelder auch die Helligkeit messen, geht das Licht nur an, wenn es von Nöten ist. Da wir einige Lichtkreise in dimmbar bestellt haben, leuchtet das Licht im Flur und Badezimmer nachts schwach, wenn man mal nachts auf Toilette muss, wird man nicht mehr blind.

Bewegungsmelder
Bewegungsmelder

Unsere Haustüre öffnen wir mit einem ganz klassischen Schlüssel, oder mittels NFC. Auf dem Bedienfeld befindet sich auch die Türklingel, bisher hat das nur leider noch niemand gefunden. Findet ihr sie? Entweder müssen wir ein Schild mit einem Pfeil dahin machen oder eine klassische Klingel…

NFC Touch mit Klingel
NFC Code Touch mit Klingel

Der Rest dient im Grunde der Alarmanlage. Fenster und Türen haben Kontakte. Wenn die Alarmanlage scharf gestellt ist, meldet sie, sobald ein Fenster oder eine Türe geöffnet wird. Die Brandmelder werden dann ebenfalls aktiv und natürlich im Falle eines Brandes. Was sonst noch passiert, ist wieder eine Sache der Programmierung. Hätte man Musik eingebunden, könnte man auf voller Lautstärke Volksmusik spielen, um den Eindringling wieder in die Flucht zu schlagen.

Für das Smarthome wird ein eigener Schaltschrank benötigt. Die Programmierung wird auf dem Miniserver von Loxone gespeichert, der sich ebenfalls im Schaltschrank befindet. Die Daten bleiben dort. Man kann das Smarthome natürlich auch mit einer App bedienen. Möchte man diese außerhalb des Netzes benutzen, indem auch der Miniserver angeschlossen ist, muss eine Cloud genutzt werden. Dabei geht es uns nicht mal darum, das Licht von der Arbeit aus im Haus anzuschalten. Man will ja informiert werden, wenn der Alarm los geht. Das würde über eine Push Nachricht gehen, die dann über eine Cloud läuft.

Schaltschrank
Schaltschrank
Miniserver
Miniserver

Ansonsten finde ich die App mega praktisch, um Automatisierungen festzulegen. Man nennt ein Ereignis und definiert, was dann passieren soll. So geht z.B. unsere Laterne an der Haustüre mit dem Sonnenuntergang an und bei Sonnenaufgang wieder aus.

Einblick in die App
Einblick in die App

Wir leben nun knapp eine Woche in dem Haus und bereuen die Entscheidung fürs Smarthome kein Stück. Einiges ist Gewöhnungssache, z.B. was mit welchem Tastenpunkt in den Zimmern geschaltet wird, aber es bereitet viele Annehmlichkeiten. Zumindest die App finde ich auch sehr intuitiv. Die Loxoneconfig wird dann eher Chefsache, hier wird richtig programmiert und gespielt. Für den neuen Induktionsherd brauche ich noch jedes mal das Handbuch dazu, der ist komplizierter…

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Bautagebuch: Geschafft! Der Traum vom Haus ist wahr geworden

Regendusche
Regendusche

Am Montag war es endlich soweit: Wir sind in unser Haus eingezogen. Nachdem wir die vergangenen Wochen damit verbracht haben, alles einzupacken, muss nun alles wieder ausgepackt werden. Aber das tut man ja gerne. Um nicht im Chaos zu versinken, haben wir die Möbel aufbauen lassen und die Kartons in einer Garage gelagert. Nun können wir einen nach dem anderen auspacken und alles direkt dort einräumen, wo es hingehört.

Wäschesammler
Wäschesammler

Dadurch, dass es so lange gedauert hat, ist nun aber auch alles da: Die Küche, Internet, die meisten Lampen hängen….Man muss es ja auch mal positiv sehen. So kann schnell normaler Alltag einkehren. Tagsüber wird ausgepackt, abends schon gemütlich gechillt.

Treppenbeleuchtung
Treppenbeleuchtung

Nachdem ich bereits das Bad vorgestellt habe, werde ich in nächster Zeit auf die Küche eingehen und auf das nun fertige Smarthome.

Blick in die Küche
Blick in die Küche
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Bautagebuch: Das Badezimmer

Kaum zu glauben, aber wir sehen die Zielgerade! Oder wenn ich unseren Maler zitieren darf “dass ich noch erleben darf, dass das Haus fertig wird…” oder so ähnlich. Nachdem wir den Arschitekten quitt sind, ist die Elektrofirma zwar auf dem besten Weg, in seine Fußstapfen zu treten, aber die letzten Meter schaffen wir auch noch.

Es ist tatsächlich fast fertig. Am Montag kommt die Küche und aktuell montieren wir schon (unter viel Gefluche) die Lampen. Aber das Bad kann ich euch schon mal zeigen.

Dusche
Dusche

Unsere Dusche ist ebenerdig und hat zwei Nischen plus eine Sitzbank. Sie ist 1,20breit und über den ganzen Raum lang. Wir haben uns zu einer Regendusche von Grohe an der Decke entschieden. Unterputz wäre natürlich toll gewesen, aber so können wir den Duschkopf selber austauschen, wenn man etwas dran ist und günstiger war es so auch. Die Smart Control Armatur muss noch final montiert werden. Ebenso fehlt noch das Licht an der Decke und in den Nischen.

Badewanne
Badewanne

An der anderen Seite, am Fenster, befindet sich die halbfreistehende Badwanne. Wer das Model wissen will: Bette Pool II. Das Wasser wird über die Ablaufgarnitur eingelassen. Es handelt sich dabei um ein 3in1 Ding: Die Garnitur lässt das Wasser ein, damit lässt man es auch raus und sie dient als Überlauf. Damit der Badewannenbereich ein Wellnesstempel wird, ist dieser Bereich durch eine halbhohe Mauer vom Rest des Badezimmers getrennt.

Wassereinlauf
Wassereinlauf

Zwischen der Mauer und der Dusche befinden sich das Urinal und die Toilette. Ersteres ein ausdrücklicher Wunsch des Bauherren. Die Toilette ist natürlich spülrandlos.

Urinal und WC
Urinal und WC

Gegenüber dann das Waschbecken und ja, wir haben nur eines. Aktuell geht der Trend zum Zweitwaschtisch im Masterbad, aber wir sind sehr lange mit nur einem klar gekommen und haben das Geld lieber in andere Dinge gesteckt. Später werden wir noch einen Platte oder einen Schrank unter das Waschbecken montieren.

Ansicht vom Fenster aus
Ansicht vom Fenster aus
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Bautagebuch: Fliesenkorrektur

Unser lieber Fliesenleger hat nur den ersten Schritt seiner Arbeit beendet: Der noch fehlende Estrich zur Haustüre hin und zu meiner Garagentüre wurde gemacht und der Boden danach mit Fliesen belegt. Hohl verlegte Fliesen (Ja, ihr lest richtig, die Fliesen liegen teilweise hohl!) wurden an hoch frequentierten Stellen ausgetauscht genauso wie kaputte Fliesen.

Eingangsbereich: Das Loch zwischen Flur und Haustüre is nun verschlossen, der Trockenbauer hat ebenfalls begonnen
Eingangsbereich: Das Loch zwischen Flur und Haustüre is nun verschlossen, der Trockenbauer hat ebenfalls begonnen

Im Badezimmer im OG haben wir uns den “Luxus” gegönnt, die Edelstahlprofile auszutauschen, weil die einfach zu klein und krumm waren. Nun sieht es sehr viel besser aus und die nachfolgenden Gewerke können ihre restlichen Arbeit erledigen.

Alle Silikonfugen wurden ebenfalls neu gemacht, da die alten zu klein waren und teilweise mit zwei Farben gearbeitet wurde.

Ja, das war aufwendig und wir sind der Firma sehr dankbar, dass sie diese Aufgabe übernommen hat. An einem verpfuschten Gewerk zu retten, was zu retten ist, macht auch nicht jeder und ich kann es sogar verstehen. Aber dennoch möchte ich als Bauherrin nicht mit Pfusch leben müssen. Auch wenn die ursprünglichen Fliesenleger von uns zumindest kein Geld bekommen haben, das Haus insgesamt ist teuer genug, da will man doch nicht jeden Tag mit vermurkster Arbeit leben müssen. Daher freuen wir uns nun umso mehr über die Korrekturen.

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Bautagebuch: Unsere Innentüren

*Werbung* Ich nenne Firmennamen, erhalte dadurch aber keinen Vorteil. Alles brav bezahlt.

Wie im letzten Beitrag zum Thema Hausbau bereits angekündigt, kommt heute ein gesonderter Bericht zu unseren Innentüren. Durch sie wirkt das Haus gleich schon viel wohnlicher, weil damit auch der letzte Kalksandstein abgedeckt wird.

Innentür in meinem Zimmer
Innentür in meinem Zimmer

Bemustert haben wir die Türen zweimal. Einmal im August 2019 und weil dann nie ein Angebot gemacht wurde nochmal im Oktober. Wir waren beim Baustofffachhandel Swertz und haben uns für Türen aus CPL entschieden. Das Dekor heißt “Esche weiß” und wirkt mit seiner sehr feinen Maserung wie aus Holz.

Die Drücker sind von Griffwerk und es handelt sich um die Serie “Ovida quattro” aus gebürsteten Edelstahl. Die Klinke selbst ist oval und leicht schräg, so dass sie sehr gut in der Hand liegt, wenn man zugreift. In den Badezimmern haben wir uns für ein WC Schloss entschieden. So kann man die Türe auch von außen leicht öffnen, wenn sich z.B. ein Kind eingeschlossen hat oder jemandem etwas passiert ist.

Klinke
Klinke

Bei den Innentüren wollten wir nicht wirklich Mehrkosten verursachen. Man kann auch hier eine Menge Geld lassen, mit Türen aus echtem Holz oder stumpf eingeschlagen. Sieht toll aus, war es uns aber nicht wert. Am teuersten war dabei tatsächlich die Schiebetür zwischen Küche und Backup-Küche, die sollte nämlich in der selben Optik sein. Da die beiden Trockenbauwände, zwischen der diese Türe verschwinden soll, zu dicht aneinander gebaut wurden, konnte sie noch nicht montiert werden.

Hier sieht es schon fertig aus: Rechts ist das Tagesbad, links der HWR
Hier sieht es schon fertig aus: Links ist das Tagesbad, rechts der HWR

Bis Mitte nächster Woche ist dann hoffentlich der Fliesenleger fertig, dann geht es mit der Elektro und Sanitär weiter.

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Bautagebuch: Neue Bauleiter und Fortschritte

Seit dem letzten Beitrag ist einiges passiert. Der größte und wichtigste Schritt ist, dass wir nun nicht mehr mit unserem ArSchitekten/Bauleiter/Generalunternehmer bauen. Nach Ostern gab es einen Zwischenfall, der eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar machte. Zunächst mussten einige rechtliche Schritte in die Wege geleitet werden, aber nun haben wir neue Bauleiter: Uns selbst!

Flur mit Innentüren und Bauzeitenplan an der Wand
Flur mit Innentüren und Bauzeitenplan an der Wand

Ja, viel ist nicht mehr zu machen. Laut unserem Gutachter, einem anderen Architekten und unserem selbst erstellen Bauzeitenplan (Ja, jetzt haben wir sowas auch mal) kann das Haus innerhalb von zwei Monaten fertig gestellt werden und das bekommen wir hin.

Garten mit Kies und Mutterboden
Garten mit Kies und Mutterboden

Die Handwerker übernehmen wir, nur einen neuen Fliesenleger haben wir uns gesucht. Der ist auch tatsächlich ein echter, gelernter Fliesenleger. Da alles rausreißen und komplett neu verlegen zu zeitaufwendig und auch teuer wäre, rettet er, was zu retten ist. Bisher ist das Ergebnis aber sehr gut. Im Erdgeschoss wurden alle Fliesen mit Macken und hohle Fliesen rausgeholt und neu verfugt. Im Badezimmer lassen wir auch die Edelstahlschienen austauschen, da sie schlicht zu klein sind und daher auch die Unebenheiten kamen. Komisch dass dies weder dem Architekten noch dem Chef der vorherigen Fliesenleger aufgefallen ist. Unser neuer hat es sofort bei der Begutachtung gesehen, aber er kann sein Handwerk eben auch…..

Badewanne, noch am falschem Ort
Badewanne, noch am falschem Ort

Ansonsten haben wir nun Wasser, die Dusche im Tagesbad wurde schon mal montiert, die Sanitärobjekte wurden geliefert und gestern wurden die Innentüren eingebaut. Dazu schreibe ich die Tage einen gesonderten Beitrag. Da die PV-Anlage auch angeschlossen wurde, verdient unser Häusschen nun schon etwas Geld. Außen sind die Dachdecker fleißig und erledigen die restlichen Arbeiten. Der Garten hat eine Drainage erhalten, dann wurden Kies als Füllmaterial für die Terrasse und Mutterboden angeliefert und verteilt.

Dusche im Tagesbad
Dusche im Tagesbad

Es macht wieder Spass zur “Baustelle” zu unserem Haus zu fahren. Es gibt wieder tägliche Fortschritte und wird somit von Tag zu Tag wohnlicher.

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Bautagebuch: Weiter im Schneckentempo

Ich habe gerade nachgeguckt: Den letzten Artikel der Kategorie Bautagebuch habe ich am 6. März geschrieben und da ging es um den Baufail der Fliesenleger

Dusche im Badezimmer
Dusche im Badezimmer

Heute, am 11. April sind wir nicht wirklich weiter. Die Fliesenleger habe inzwischen drei mal ihre Arbeit korrigiert. Nun wollen wir einen anderen. Wer drei mal schlecht arbeitet, wird es beim 4. Mal nicht auf einmal hinbekommen.

Dusche im Tagesbad
Dusche im Tagesbad

Zwischenzeitlich haben die Aluprofile Flugrost angenommen. Solch ein Anblick in einem noch nicht mal bewohnten Neubau….

Damit überhaupt was passiert, war zwischenzeitlich der Elektriker drin und hat mit der Feininstallation begonnen. Auf dem Bild seht ihr den sog. Loxone Touch. Der ersetzt den normalen Lichtschalter, die Rolladensteuerungsschalter und das Heizungsthermostat. Der Touch ist nämlich mit einem Temperatursensor ausgestattet. Wenn man nun das Smarthome so programmiert, dass es im Wohnzimmer konstant 24 Grad sein soll, dann regelt der Touch das. Über die Flächen in der Mitte und an den Ecken können, soweit vorhanden, verschiedene Lichtkreise geschaltet und die Rollläden gesteuert werden. Z.B. alle Lichtkreise an und aus wird über die Schaltfläche in der Mitte ausgelöst. Möchte man nur einen Lichtkreis schalten, geschieht das über die Schaltfläche in der einen Ecke. Ein anderer Lichtkreis wird über eine andere Ecke geschaltet.

Loxone Touch
Loxone Touch

Die Bewegungsmelder wurden ebenfalls installiert. Hiermit wird ebenfalls das Licht gesteuert und natürlich die Alarmanlage.

Bewegungsmelder
Bewegungsmelder

Aktuell werkelt unser Maler. Ein Handwerker, der seinen Job tut. So wirken viele Räume schon irgendwie fertig, aber sobald man genauer hinschaut, sieht an die ganzen Mängel und was noch alles fehlt.

Hausbewohner
Hausbewohner

Immerhin fühlen sich schon einige Lebewesen wohl bei uns. Es wäre zwar schöner, wenn wir es wären, aber nun gut.

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Bautagebuch: Fliesen im Tagesbad

Die Fliesenleger waren weiter fleißig. Die Fliesen in Holzoptik wurden nun auch schon im Flur und in der Backup Küche verlegt. Es fehlt nur noch das Gästezimmer, dann sind alle Holzoptikfliesen verlegt. Hier haben die Jungs aber ihr Lager aufgebaut, daher dauert es vermutlich noch etwas.

Es wurden daher also mit dem Tagesbad oder auch Gästebad weitergemacht. Den Begriff Tagesbad habe ich auch Insta aufgeschnappt und finde ihn tatsächlich sehr zutreffend. Sind wir mal ehrlich, wenn man sich im Erdgeschoss aufhält und mal auf die Toilette muss, werden die wenigsten ins Obergeschoss gehen, man benutzt einfach das Bad im Erdgeschoss.

Dusche im Tagesbad
Dusche im Tagesbad

Nun sind also die ersten Fliesen an der Wand. Auf dem Bild wirkt gerade die Dusche etwas dunkel, aber da ist ja das relativ große Fenster, daher ist es schön hell. Nächste Woche ist der Raum dann hoffentlich auch fertig gefliest.

Fliesen an der Wand im Tagesbad
Fliesen an der Wand im Tagesbad

An der Wand zwischen Küche und Backup Küche wurde auch weiter gearbeitet: Hier wurde der Rahmen für die Schiebetür gefertigt. Diese wird in ca. 2 Wochen geliefert werden.

Rahmen der Schiebetür
Rahmen der Schiebetür
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Bautagebuch: Die Haustüre

Als wir heute zur Baustelle kamen, wurden wir tatsächlich überrascht: Unsere Haustüre wurde eingebaut!

Haustüre von außen
Haustüre von außen

Ging alles glatt? Natürlich nicht. Mir fiel sofort auf, dass der falsche Türgriff montiert wurde. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Immerhin hatten wir bei der Bemusterung genau diesen Griff angeschaut. Wir wollten denn den und einen Holzgriff zur Auswahl ins Angebot, hatten dann aber recht schnell beschlossen, auf letzteres zu verzichten. Also als das Angebot kam, sagten wir, keinen Holzgriff, sondern den anderen….Tja, wir haben eine ganz normale Stange bekommen. Bemustert war ein Griff, der ein Querschnitt der Stange ist, also hinten rund, aber vorne flach.

Haustüre von innen
Haustüre von innen

Dem Elektriker fiel auf, dass offenbar keine Kabel fürs Smarthome verbaut wurden. Unklar ist auch, ob die Türe über den notwendigen Motor verfügt, aber das wird noch geklärt.

Haustüre von der Treppe aus
Haustüre von der Treppe aus

Ansonsten sind wir zufrieden. Durch das Seitenteil kommt viel Licht in den Flur. Da es satiniertes Glas ist, wird aber die Privatsphäre geschützt.

Wenn wir Glück haben, werden dieses Jahr noch die Fensterbänke gemacht, vielleicht sogar die Decke geschlossen. Im Januar sollen dann die Fliesen gelegt werden. Neues Jahr, neues Glück?

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