Bautagebuch: Die Fenster sind drin

Unser Haus

Die nächste Warte-Episode ist vorbei, denn seit Freitag sind die Fenster drin und nun kann der Innenausbau beginnen.

Frontansicht mit Fenstern
Frontansicht mit Fenstern

Vor Ostern, als der die Klinkerarbeiten abgeschlossen waren, kam der Fensterbauer um die Fenster zu vermessen, dann mussten sie produziert und konnten nun eingebaut werden. Wie ihr seht, haben wir uns ganz gegen den aktuellen Trend für weiße Fenster entschieden. Einerseits wollten wir bewusst einen Kontrast zur sonst recht dunklen Fassade, auf der anderen Seite war es uns hier nicht wert, einen Aufpreis zu zahlen. Es wäre ein vierstelliger Betrag gewesen und das Geld investieren wir lieber woanders.

Vogelperspektive
Vogelperspektive

In den Räumen zur Strasse hin haben wir zudem bewusst auf bodentiefe Fenster verzichtet. Gerade im OG macht es ja schon einen Unterschied, wie tief die Fenster sind und wieviel dann ein vorbeilaufender Passant sehen kann…. Im Gäste-WC haben wir Milchglas für mehr Privatsphäre gewählt.

Milchglasfenster im Gäste-WC
Milchglasfenster im Gäste-WC
Dach
Dach

In den Räumen hinten zum Wald raus haben wir m OG bodentiefe Fenster. So können wir vom Schlafzimmer und vom Badezimmer aus die Aussicht in den Wald genießen. Der untere Teil ist feststehend, da wir die gängigen Absturzsicherungen nicht schön finden.

Rückansicht
Rückansicht

Im UG befindet sich nach hintenraus der Wohn-Essbereich mit der Terrassentür und dem Sitzfenster. Letzteres hat eine Brüstungshöhe von 45cm.

Aussicht vom Bad
Aussicht vom Bad

Fehlt nur noch die Haustüre, dann ist es von außen komplett fertig!

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Bautagebuch: Der Entschluss

Im heutigen Bericht geht es darum, wie wir zum Entschluss kamen, ein Haus zu bauen. Schon vor 4 Jahren haben wir, nach einigen Jahren Beziehung, beschlossen, zusammen zu ziehen. Die Idee war zunächst, eine Eigentumswohnung. Nun kenne aber zumindest ich keinen einzigen Eigentümer, der sich über die Eigentümerversammlungen und so freut, da gibt es doch immer irgendwelche Probleme. Und in unserem Suchradius war eine Wohnung, die unseren Ansprüchen entsprach, genau so teuer wie ein Haus, also stand der Entschluss, dass es ein Haus werden soll, schnell fest.

Bauen war dabei keine Option, wir schauten uns nach Bestandsimmobilien um. Dabei stellt man dann aber schnell fest, dass Bestandsimmobilien auch immer Kompromisse bedeuten und man muss einfach abwägen, ob es das Wert ist oder nicht. Das richtige wollte einfach nicht dabei sein. Uns wurde zum Bauen geraten, das fanden wir aber zu teuer, gerade Grundstücke sind in unserer Region hochpreisig. Wir zogen dann erst mal in eine Mietwohnung, ließen etwas Zeit vergehen und suchten dann weiter.

Die Zinsen sind immer noch tief, Immobilien und Grundstücke noch teurer als bei der ersten Suche. Da die aktuelle Wohnung auch erst 6 Jahre ist, haben wir uns schnell an den damit einhergehenden Luxus gewöhnt: Fußbodenheizung, gute Dämmung, sehr niedrige Nebenkosten…All das wollen wir auch für das Eigenheim, so dass eine einfache Bestandsimmobilie eher nicht mehr in Frage kam. Höchstens eine so günstige, dass man sie sanieren kann. Oder eben ein Neubau. Und so war Bauen auf einmal doch eine Option.

Warum eigentlich zunächst nicht? Ganz einfach, wir kommen beide nicht aus der Branche, haben beide zwei linke Hände. Wir haben uns davor gescheut, Handwerker beauftragen und deren Arbeit kontrollieren zu müssen. Ob man dies aber nun im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus tut, spielt keine Rolle, daher war der Neubau wieder im Rennen.

Fast ein Jahr suchten wir, schauten uns Häuser und Grundstücke an, aber wieder nichts dabei oder wir bekamen den Zuschlag nicht. Teilweise ist es bei Grundstücken so, die von der Kommune verkauft werden, dass sie an Bedingungen geknüpft sind, die wir nicht erfüllen. Den Kopf dabei zu bewahren und aus Verzweiflung nicht ein total schlechtes Grundstück zu kaufen, war schwer. Also so Grundstücke, die mal als Garten dienten: In zweiter Reihe (nicht schlimm) und total abschüssig, dass man viel Geld bei den Erdarbeiten lässt und selbst keinen Garten mehr hat (ähm, nein danke). Und das ist nur ein Beispiel. Ich war ehrlich gesagt schon an dem Punkt, entnervt aufzugeben, da hat mein Freund ein Grundstück gefunden und wir bekamen den Zuschlag. Dazu dann aber im nächsten Beitrag mehr.

 

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