Testbericht zu Waterdrop

Ende des Jahres hatte das Unternehmen Waterdrop eine Kennenlern-Kampagne gestartet: Durch das Werben von Freunden konnte man ein Testpaket ergattern, dessen Größe sich an der Anzahl der geworbenen Menschen maß. Ich habe die kleinste Einheit kostenlos zum Testen erhalten, vielen Dank dafür!

Was genau bietet Watderdrop denn? Grob umschrieben: Kleine Brausetabletten, die Geschmack und Mikronährstoffe, insbesondere B und C Vitamine, in dein Wasser bringen. Genauer gesagt bietet das Unternehmen aktuell vier Sorten unter den klangvollen Namen Focus, Boost, Defence und Youth an, hinter welchen sich verschiedene Geschmacksrichtungen verstecken. Die darin enthaltenen Superfoods sollen aber auch den im Namen beschriebenen Effekt bewirken. Für die Produktion sollen nur natürliche Aromen und Zutaten verwendet werden, zusätzlicher Zucker ist nicht enthalten. Ob man stilles oder sprudelndes Wasser verwendet, ist persönliche Geschmackssache. Jede einzelne Brausetablette ist einzeln verpackt, wobei Waterdrop damit wirbt, dass insgesamt weniger Plastikmüll entsteht, als bei herkömmlichen Getränken. Eine Box mit 48 Tabletten kostet 29€. Man erhält dann jeweils 12 Tabletten der 4 verschiedenen Sorten.

Ich habe von jeder Sorte eine Tablette erhalten. Wo Tablette nicht der richtige Ausdruck ist, von der Form her handelt es sich eher um quadratische Würfel. Bei der Anwendung verwendete ich stilles Wasser.

Boost:

Geschmacksrichtung: Johannisbeere (schwarze) und Holunderblüte
Vitamine: B3, B7 und C
Diese Sorte soll Energie liefern, sie enthält zudem das sog. Superfood Acai Beere. Man schmeckt die Johannisbeere tatsächlich sehr schön heraus, im Abgang dann auch die Holunderblüte Das Wasser färbt sich durch die Zugabe rot. Ich hatte nicht den Eindruck, mehr Energie zu haben.

Youth:

Geschmacksrichtung: Pfirsich und Ingwer
Vitamine: B3, B7 und C
Wie der Name es schon vermuten lässt, soll diese Sorte Jugend bewahren, indem sie die Haut zum Strahlen bringt. Eine weitere Zutat ist das sog. Superfood Ginseng.  Vom Geschmack her schmeckt es schon so, wie Pfirsich-Aroma so schmeckt, also leider eher nicht so, wie echter Pfirsich. Den Ingwer schmeckt man sehr leicht heraus, wobei ihm die Schärfe genommen wurde. Die Farbe des Wassers wurde hell-Orange.

Defence:

Geschmacksrichtung: Cranberry und Hagebutte
Vitamine: B2, B7 und C
“Defence” ist das englische Wort für “Verteidigung”, in diesem Fall soll das Immunsystem verteidigt werden. Das enthaltene sog.Superfood in diesem Getränk ist Moringa. Vom Geschmack her schmeckt man die Cranberry sehr deutlich heraus, eben süß-säuerlich-beerig. Von der Hagebutte schmecke ich nichts. Die Farbe ist so eine Art rost-rot-braun. Aktuell bin ich erkältet, da wäre so ein bisschen Defence schon sehr schön. Tatsache geht es mir auch heute besser, aber nach einer Woche Krankheit erwarte ich das irgendwie auch. Ich kann also nicht sagen, ob es an dem Produkt liegt oder einfach an dem normalen Verlauf der Dinge.

Focus:

Geschmacksrichtung: Limette und grüner Kaffee
Vitamine: B5, B1 und C
Das Getränk Focus soll den Geist unterstützen. Man findet Balance, kann sich konzentrieren. Als sog. Superfood ist Baobab enthalten. Auf den Geschmack war ich am meisten gespannt, letztendlich schmeckt es lecker und erfrischend nach Limette, also nicht zu sauer. Was Wasser färbt sich hellgrün. Auch hier habe ich keine direkte Wirkung verspürt.

Fazit:

Ein Glas des Getränkes hat 4 Kalorien, damit es ist tatsächlich eine schöne Alternative zu Wasser. Um festzustellen, inwiefern die Inhaltsstoffe tatsächlich wirken, muss man wohl mehr davon trinken. Der Preis von 60 Cent pro Glas ist für mich ok.
 
 

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1 thought on “Testbericht zu Waterdrop

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