Glattere und straffere Haut nach nur 90 Minuten – das verspricht die L’Oréal Glass Skin Hydrogel Mask.
*Werbung: Das Produkt wurden mir kosten- und vergütungslos zur Verfügung gestellt. Bedingung: Einen ehrlichen Bericht verfassen.*
Wie 1000 andere auch, durfte ich die L’Oréal Glass Skin Hydrogel Mask testen und das direkt zwei mal: Für den Home Tester Club und für Trnd. Einmal habe ich die Maske nun schon angewendet und da ich nicht weiß, wann ich das nächste mal 90 Minuten finde, stelle ich sie euch heute vor.

Produkt und Herstellerversprechen
Die L’Oréal Glass Skin Hydrogel Mask bekommt ihr z.B. in der Drogerie für knapp 6€. Die Maske soll die Haut mit Feuchtigkeit erfrischen und zwar mit Hyaluronsäure, Glycerin und Centella Asiatica-Extrakt. Aber der erfrischende Effekt ist nicht alles, die Haut soll nach der Anwendung auch glatter und straffer sein. Da sich die Maske den Gesichtskonturen anpassen soll, können die Wirkstoffe gut aufgenommen werden. Die Anwendung soll sich wie eine kleine Auszeit im Spa anfühlen. Die zu Beginn milchige Maske soll nach dem Tragen transparent sein. Zumindest da, wo sie gut auf der Haut auflag.

Meine Erfahrung
Wie eingangs erwähnt, durften sehr viele Personen die Maske testen und hatten bereits Berichte aus Insta veröffentlicht, bevor ich mir meine eigene Meinung gebildet habe. So hatten sehr viele Personen ein Problem mit der Passform und konnten die Maske nicht tragen, erst recht nicht 90 Minuten lang. Als ich die Maske das erste mal in den Händen hielt und sah, dass die Anwendung 90 Minuten dauert, hat mich das auch erstmal vor eine Herausforderung gestellt. Hatte ich so auch in meinen ersten Insta Post geschrieben. Dort hatte mir jemand den Tipp gegeben, die Maske bei einem Filmabend zu tragen und das hat mir tatsächlich weitergeholfen.

Aber fangen wir von vorne an. Ich nutze einmal die Woche eine Gesichtsmaske, eigentlich immer so am Samstag vor dem Duschen. Ich mag Masken, die man wieder abwaschen muss, lieber als solche mit einem Serum. Naja, aber 90 Minuten vor dem Duschen an einem Samstag nix tun, weil man eine Maske trägt, so viel Zeit habe ich nicht. Also nahm ich mir vor, die Maske Abends bei Netflix und Chill zu tragen. Dafür habe ich mein Gesicht erstmal abgeschminkt und gereinigt. Da ich gelesen hatte, dass die Maske einem direkt wieder aus dem Gesicht fällt, habe ich sie erst auf dem Sofa ausgepackt.

Dafür, dass die Maske die Haut so intensiv mit Feuchtigkeit versorgen soll, fand ich sie eher trocken. Sie fühlt sich nicht an wie eine klassische Tuchmaske, eher wie sehr dünnes Silikon. Wie empfohlen, habe ich zuerst den unteren Teil der Maske auf das Gesicht gelegt. Und ja: das war eine Herausforderung. Die Maske hat nicht gut gepasst und wirklich nicht gut gehalten. Ich musste den Teil festhalten, während ich mit der anderen Hand den oberen Teil auseinander falten und dann auch irgendwie auf das Gesicht bekommen musste. Spa fühlt sich anders an. Nachdem beide Teile auf dem Gesicht auflagen, machte ich schnell das erste Bild und bewegte mich dann einfach nicht mehr.


Mit der Zeit merkte ich, dass die Maske angenehm kühlte und auch irgendwie fester wurde. Ich konnte sogar irgendwann den Kopf nach vorne beugen und kräftig schütteln, die Maske hielt bombenfest! Teilweise war sie am Ende sogar transparent geworden, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Nach den 90 Minuten konnte ich sie sehr einfach entfernen. Laut den Anwendungshinweisen soll man überflüssiges Serum einmassieren. Ähm, welches Serum? Ich fand die Maske von Anfang an sehr trocken und da war nichts zum einmassieren. Meine Haut fühlte sich nach den 90 Minuten gekühlt an, aber ansonsten kann ich keinen Effekt feststellen.
Fazit
Ich kann die L’Oréal Glass Skin Hydrogel Mask nicht weiter empfehlen. Sie ist sehr teuer, die Anwendung dauert sehr lange und dann kann ich nicht mal einen Effekt feststellen.

